Reisebericht USA Westen 1991 + 1996
Kalifornien, Nevada, Utah, New Mexico, Arizona
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Auf dieser Seite möchte ich über unsere 4-wöchige Hochzeitsreise durch den Westen der USA berichten. Am Ende der Reise haben wir in Las Vegas - Nevada geheiratet. Wir haben auf dieser Reise mit dem Mietwagen ca. 5300 Kilometer zurückgelegt. Am Schluß der Seite habe ich noch eine Tagesübersicht unserer Reise aufgeführt, welche den vollständigen Ablauf der Reise zeigt. Alle Bilder können durch anklicken in einer besseren Auflösung angezeigt werden. |
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San Francisco - es ist kaum möglich in einigen
Sätzen die schönste aller Städte zu beschreiben. Besichtigen
sollte man auf jeden Fall die Golden Gate Bridge - 2739 m lang, Fisherman`s
Wharf, den Golden Gate Park - 5000 Pflanzenarten, die Cable Car Barn -
dort laufen die Triebseile der Wagen zusammen auf große Antriebsräder,
die Lombardstreet - mit einem Gefälle von 40%, Chinatown, Alcatraz
und noch vieles mehr. In der Stadt geht man am besten zu Fuß oder
fährt mit der Cable Car (unbedingt fahren). Als sehr guten Reiseführer
können wird VISTA POINT sehr empfehlen.
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Yosemite Nationalpark - hier der Half Dome aus reinem
Granit. Auf der vorderen Seite ist er wie eine Kugel geformt, auf seiner
Rückseite bricht er senkrecht ab. In diesem Park gibt es sehr viele
Wasserfälle, welche zum Teil sehr beeindruckende Höhen erreichen
und sich tobend und brausend über Felsklippen ins Tal stürtzen.
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Kings Canyon und Sequoia Nationalpark. Wer genau auf
das Bild sieht, kann am Zaun vor dem Baum meine Frau stehen sehen. Dies
zeigt erst die wirkliche größe dieser Mammutbäume. Die
Bäume werden je nach Standort 2200 - 3200 Jahre alt, und erreichen
zum Teil eine Höhe von mehr als 80 m. Die rote Färbung der Rinde
entsteht durch eine Substanz, welche der Baum produziert, um sich vor
Fäulniß und Insektenbefall zu schützen.
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Death Valley - mit bis zu 55 Grad im Schatten, den es
hier fast nirgends gibt. Felsige Einöden, sandige Dünen und
weiß glitzernde Salzseen teilweise 86 m unter dem Meeresspiegel.
Nur 90 Autominuten von hier liegt der höchste Punkt der USA (Mount
Whitney mit 4418 m). Hier im Tal des Todes wurde früher Borax abgebaut.
Dieses Mineral diente u.a. zur Glasherstellung. Festes Schuhwerk ist generell
in allen Parks zu empfehlen, da es vor Schlangen und Skorpionen schützt.
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Las Vegas - die glitzernde und leuchtende Stadt des
Glücksspiels in der Wüste Nevadas. Hier findet man riesige themenbezogene
Hotelanlagen. Der Bau des Hotels MGM kostete ca. 1 Mrd$. Der Besitzer
ist der Multimillionär Kirk Kerkorian. Auf dem Foto sieht man die
riesige Glaspyramide eines im ägyptischen Stil erbauten Hotels.
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Zion Canyon - wilde Schluchten, bizarre Dome, hohe Zinnen
und ein wunderbares Farbenspiel zeichnen diesen Park aus. Die Talsohle
liegt auf 1400 m. Der Virgin River hat sich bei einer Breite von 7 m bis
zu 600 m tief in die Schlucht gegraben. Der Park liegt mitten in einem
Gebiet der Mormonen. Unbedingt die dortige Hausmannskost probieren, es
schmeckt wirklich sehr gut und ist gar nicht typisch amerikanisch.
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Bryce Canyon - ähnlich einem riesigen Amphitheater.
Mit etwas Phantasie entstehen Brunnen, Kirchen und Brücken. Der Canyon
erreicht eine Höhe von 2529 m und ist mit einem Alter von 60 Mill.
Jahren einer der jüngsten. Andere Parks haben Formationen welche
bereits vor 250 Mill. Jahren entstamden sind. Der Park hat seinen Namen
von dem Mormonen Ebenezer Bryce, welcher in dieser Gegend lebte. Vom ihm
stammt auch die Aussage, "Dies ist ein schrecklicher Ort eine Kuh
zu verlieren."
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Glen Canyon Staudamm des Colorado River - der durch
die Aufstauung entstandene Lake Powell hat eine Länge von 298 Km
und einen Umfang von 3140 Km (wenn man dem Ufer folgt). Dieser Staudamm
ist noch um einiges schöner, als der noch größere Hover
Damm. D.h. er ist bei weitem nicht so von Touristen überlaufen und
der Straßenverkehr läuft nicht über die Staumauer, sondern
über eine eigene Brücke.
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Monument Valley - ein flaches Tal bestehend aus rotem
Sandstein der überall in anderen Formationen auftritt. Der Stamm der Navajo
ist der größte der nordamerikanischen Indianer, mehr als 180.000 leben
heute noch in ihrer Navajo Nation Reservation in Arizona. Eine Sandpiste
führt als Rundweg durch die Ebene und zeigt einem die einzelnen Höhepunkte
aus nächster Nähe
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Mesa Verde - alte Dörfer der Anasazi Indianer, welche
hier ab ca. 550 siedelten und bis ca. 1250 auf der Mesa lebten, danach
gingen sie für weniger als 100 Jahre in die Felsenwohnungen über, bevor
sie vor ca. 700 Jahren von der Mesa verschwanden und sich vermutlich mit
anderen Stämmen mischten. Die Bauwerke können besichtigt werden,
wobei einige nur durch Leitern und schmale Treppen zu erreichen sind.
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Silverton - früher Gold und Silberfundort auf 2600m.
Im Winter viel los, da in den umliegenden Bergen Wintersport betrieben
wird. Außerhalb der Saison ein wirklicher wild west Ort wie aus
dem Bilderbuch. Urige Kneipen und Lokale sowie immerhin eine geteerte
Hauptstraße, welche allerdings am Ortsende als Sackgasse endet.
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Arches Canyon - die größte Ansammlung von Natursteinbrücken
auf der Welt. Es gibt hier mehr als 1.500 verzeichnete Bögen, die einen
Mindestdurchmesser von 1m haben müssen. Auf dem Bild die Landscape Arch,
sie überspannt eine Länge von 92 m und ist in der Mitte weniger als 4m
stark.
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Wie bereits in der Einleitung oben beschrieben, war
dies unsere Hochzeitsreise. Beziehungsweise wie viele sagten, die Reise
vor der Hochzeit, da wir uns ja erst am Ende der Reise zur Trauung getraut
haben. Die Hochzeit haben wir als Paket über Mayers Weltreisen (sehr
empfehlenswert) bereits in Deutschland gebucht. Nach der Rückkehr
aus dem Urlaub müssen noch die Papiere beim zuständigen Rathaus
zur Einsicht bzw. Eintragung vorgelegt werden. Der Ablauf in Las Vegas
war folgender: Am Vorabend meldet sich die Reiseleitung und bespricht
den Ablauf des folgenden Tages. Am nächsten Morgen wird man mit einer
Stretchlimo (min. 8 m lang) und Fahrer am Hotel abgeholt und zu einer
Art Rathaus gefahren. Dort werden die notwendigen schriftlichen Angelegenheiten
erledigt, ähnlich wie bei uns das Standesamt, nur das man dort danach
noch nicht verheiratet ist. Die dort ausgestellten Papiere sind für
die Eintragung in Deutschland sehr wichtig.
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Danach hat man eine kurze Mittagspause im Hotel, bis am Nachmittag die Trauung in der hoteleigenen Kapelle stattfindet. Bei allen Stationen des Tages wird man von der Reiseleitung persönlich begleitet, da sie einem bei den einzelnen Formularen zur Seite steht. Am Abend hat man die Wahl zwischen einer Reservierung einer Vorstellung von Siegfried und Roy mit den weißen Tigern oder dem Circus de Solei. Um die Hochzeitsnacht mußte man sich allerdings selbst kümmern. Die Reiseleiterin war nicht bereit uns dabei zu unterstützen. |
| Reisedaten der Hochzeitsreise USA Westen 1996 | |
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29. April |
Flug München nach San Francisco |
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30. April
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Besichtigung von San Francisco |
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01. Mai
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Besichtigung von San Francisco |
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02. Mai
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Besichtigung von San Francisco |
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03. Mai
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Übernahme Mietwagen / Nappa Valley |
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04. Mai
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Yosemite Nationalpark |
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05. Mai
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Kings Canyon / Sequoia Nationalpark |
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06. Mai
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Fahrt zum Death Valley |
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07. Mai
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Death Valley |
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08. Mai
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Ruhepause in Las Vegas |
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09. Mai
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Fahrt zum Zion Canyon |
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10. Mai
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Zion Canyon |
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11. Mai
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Bryce Canyon |
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12. Mai
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Lake Powell / Grand Canyon |
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13. Mai
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Monument Valley |
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14. Mai
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Mesa Verde Nationalpark |
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15. Mai
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Arche Canyon |
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16. Mai
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Canyonlands Nationalpark |
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17. Mai
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Capitol Reef Nationalpark |
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18. Mai
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Rückfahrt Richtung Las Vegas |
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19. Mai
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Fahrt nach Las Vegas |
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20. Mai
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Hochzeit in Las Vegas - Hotel Treasure Island |
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21. Mai
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Besichtigung von Las Vegas |
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22. Mai
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Besichtigung Hover Damm und Umgebung |
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23. Mai
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Heimflug nach München |
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24. Mai
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Ankunft in München |