GTE - Grande Traversata Elbana

Elbas großer Wanderweg

 

Etappe 1 – Cavo bis Monte Capannello, le Panche

Strecke 14 Km, ~1000 Höhenmeter bergauf, ~700 Höhenmeter bergab

5,5 Std. Gehzeit (bis Übergang Monte Strega 4,5 Std. / über den Monte Capannello 1,0 Std.)

 

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Heute geht's los. Ich habe mir vorgenommen die Insel in 3-4 Tagen zu durchwandern. Als Streckenführung folge ich soweit wie möglich der GTE,

der Grande Traversata Elbana. Ein Weitwanderweg welcher die Insel vom Nordosten zum westlichen Ende der Insel verbindet.

Ich starte an der Nordspitze am Castello in Cavo.

Der erste Anstieg führt mich auf den Monte Grosso mit 348 m Höhe. Ich entscheide mich nicht für den Weg durch den Ort sondern folge dem Weg zum Capo Vita.

 

Weiter auf breiten Forstwegen, gesäumt vom blühendem Ginster, ansteigend durch die Wälder rund um Cavo.

Am Mausoleum Tonietti treffen beide Wege wieder zusammen. (Im Auftrag der Familie Tonietti als Grabkapelle für die Familie erbaut. Die Toniettis waren, nach der Vereinigung Italiens, die ersten Minenpächter der Eisenminen auf Elba.)

Heute steht das Mausoleum leer und verfällt zusehens.

Je nach Karte ist mal der eine, mal der andere als GTE eingezeichnet. Weiter auf guten Wegen bis auf den Gipfel des Monte Grosso. Ein Blick zurück auf Capo Vita.

Jetzt geht’s auf seinem felsigen Rücken bergab über einen steinigen Pfad bis man auf die Straße 33 trifft. Nach 10 Metern verlässt der Weg schon wieder die Straße und folgt ansteigend einer Stromleitung. Der weitere Weg bis zur nächsten Straßenquerung vor dem Monte Strega folgt im großen und ganzen einer Höhenlinie durch die Westhänge des Monte Serra.

In den Senken läuft man tunnelartig durch dichte Vegetation mit kleinwüchsigem Baumbestand,

auf den Höhen bis zum Monte Strege durch blühende Blumenwiesen,

ab dem Monte Capannello durch eine angenehm duftende und blühende Macchia.

Macchia: Eine Beschreibung für den Bewuchs mit Zistrosen, Ginster, Mastix, Myrte, Erdbeerbaum und anderen Beeren und Kräutern wie z.B. Lavendel, Rosmarin und Thymian.Wobei der Name Macchia ursprünglich nur die Zistrose beschreibt.

 

Nachdem man (nach einer kleinen Pause) die Straße vor dem Monte Strega überquert hat geht es nochmals steil bergauf bis zum Gipfel auf 425m.

Auf der ganzen Strecke über die Gipfel hat man immer eine sehr gute Sicht, im Westen über die Küstendörfer und Portoferraio bis zum Monte Capanne, im Osten über Rio Marina und Rio nell' Elba bis zum Festland.

Interessant ist der Unterschied beim Übergang über die Straße Monte Strega zum Monte Capannello. Bis zur Straße gräuliche Felsen und Steine, die Vegetation Wiesen, Büsche und Sträucher. Über der Straße abrupt dunkelrote Stein und Felsformationen, keine Wiesen mehr dafür dichter und duftender Macchia Bewuchs.

Über den Monte Capannello 402 m bis Le Panche ein leichtes auf und ab, am Ende sind nochmals 2 kleinere Senken zu durchwandern.

Am Wegesrand findet man zeitweise diese kleine Pflanzen (Sukkulenten?). Kennt jemand zufällig den genauen Namen?

Dieser Abschnitt ist meiner Ansicht nach durchweg gut mit Trekkingschuhen zu begehen. Trittsicherheit auf abschüssigen steinigen Pfaden immer vorausgesetzt. Die Beschilderung war sehr gut, Wegnummern waren überall gut sichtbar zu finden oftmals auch direkt als GTE ausgeschildert. Zur Orientierung ist trotz allem eine gute Wanderkarte notwendig da nicht an jeder Gabelung die GTE Kennzeichnung sondern nur die einzelnen Wegenummern zu finden sind.